Die vier Fragen, an denen es hängt
Die meisten Vergleiche im Netz enden mit „kommt drauf an". Worauf es ankommt, sind genau diese vier Dinge:
- Zeit. Haben Sie etwa 40 Stunden für den Aufbau und danach jede Woche eine Stunde für Pflege, Updates und Änderungen? Nicht „irgendwann", sondern in den nächsten sechs Wochen?
- Google. Soll die Seite Kunden bringen, die Sie heute noch nicht kennen? Oder soll sie nur existieren, damit Bestandskunden Ihre Nummer finden? Das zweite kann jeder Baukasten. Das erste braucht Struktur, Texte und Technik, die Google versteht.
- Eigentum. Wollen Sie die Seite besitzen oder mieten? Im Baukasten gehört sie dem Anbieter; ein Wechsel heißt neu bauen. Eine erstellte Seite mit eigener Domain und eigenem Hosting nehmen Sie überallhin mit.
- Anspruch. Reicht Ihnen Vorlagen-Optik mit Ihrem Logo, oder soll die Seite so aussehen und klingen wie Ihr Betrieb — und dabei rechtssicher sein?
Wann Selbermachen die richtige Wahl ist
- Verein, Hobby, Projekt ohne Budget. Ein Gratis-Baukasten mit Werbung tut hier niemandem weh.
- Testphase. Sie probieren eine Geschäftsidee aus und wissen noch nicht, ob sie trägt. Bauen Sie eine Seite in einem Abend, sammeln Sie Reaktionen, entscheiden Sie später.
- Sie basteln gern. Manche Menschen entspannt das. Dann ist die Zeit keine Kosten, sondern Freizeit.
- Sie ändern täglich etwas und wollen niemanden fragen. Wobei: Termine, Beiträge und Öffnungszeiten ändern meine Kunden auch selbst, ohne WordPress und ohne mich anzurufen.
Wann Sie bauen lassen sollten
- Ihr Betrieb lebt von Anfragen. Jede Woche, in der die Seite nicht gefunden wird, kostet Kunden. Das sind schnell mehr als 990 €.
- Ihre Abende gehören dem Betrieb oder der Familie. 40 Stunden Aufbau sind zum eigenen Stundensatz gerechnet teurer als jeder Festpreis.
- Google soll Sie finden. Seitentitel, Beschreibungen, strukturierte Daten, Ladezeit, eine Seite je Leistung mit Ort: Das ist Handwerk, das im Baukasten kaum jemand macht.
- Sie wollen keine Abmahnung. Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Frage, Bildrechte, Preisangaben. Beim Selbstbau bleibt das an Ihnen hängen.
- Sie wollen die Seite besitzen. Domain, Hosting und Dateien auf Ihren Namen, jederzeit mitnehmbar.
Kann man als Laie eine Website erstellen?
Ja, und die Technik ist dabei nicht das Problem. Baukästen sind genau dafür gebaut, und mit KI-Assistenten steht ein erster Entwurf in Minuten. Das Problem kommt danach: Die Texte klingen wie alle anderen, die Fotos sind Stockfotos, das Impressum ist unvollständig, die Seite lädt langsam, weil die Bilder zu groß sind, und Google zeigt sie niemandem. Der größte Teil der Arbeit an einer Website ist keine Technik. Es sind Inhalte und Struktur, und die kosten Zeit, egal wer baut. Was Sie dafür brauchen, steht in den 5 Schritten zur eigenen Website.
WordPress oder Baukasten?
Wenn Sie selbst bauen, stehen Sie vor dieser zweiten Frage. Der Baukasten ist in einem Abend bedienbar, dafür zahlen Sie monatlich, bleiben in der Vorlage und können die Seite nicht mitnehmen. WordPress ist flexibel und gehört Ihnen, dafür werden Sie Administrator: Updates für Plugins und Themes, Sicherheitslücken, Backups. Wer das vernachlässigt, hat irgendwann eine gehackte Seite — ich habe dieses Jahr eine gesehen, die monatelang fremde Inhalte auslieferte, ohne dass die Inhaberin es wusste. Der dritte Weg, den ich für meine Kunden wähle: eine statische Website, die nichts braucht, was veraltet, mit kleinen Modulen für Termine, Blog und Öffnungszeiten, die der Betrieb selbst pflegt.
Was es kostet — die Kurzfassung
| Weg | Geld | Zeit | Gehört Ihnen? |
|---|---|---|---|
| Baukasten selbst | etwa 10–40 € im Monat, dauerhaft | rund 40 Stunden plus Pflege | Nein |
| WordPress selbst | Hosting 5–15 € im Monat, Theme und Plugins oft extra | rund 40 Stunden plus wöchentliche Wartung | Ja |
| Freelancer / Agentur | 1.000–5.000 € bzw. ab 5.000 € | 2–10 Stunden plus Abstimmungen | Ja, wenn es im Vertrag steht |
| Webdesign Benjamin | Festpreis ab 499 €, bis 5 Seiten ab 990 €; laufend 5–8 € Hosting | maximal 2 Stunden | Ja, alle Zugänge werden übergeben |
Die ausführliche Rechnung über fünf Jahre, inklusive der Kosten, die auf keiner Rechnung stehen, finden Sie in Was kostet eine Website?
Wenn Sie bauen lassen: sechs Punkte, die im Angebot stehen müssen
- Ein schriftlicher Preis, der alles enthält. „Ab 1.000 €" ohne Leistungsliste ist kein Angebot.
- Texte inklusive. „Texte liefert der Kunde" ist der Satz, an dem Projekte monatelang hängen.
- Domain und Hosting auf Ihren Namen. Sonst gehört Ihnen im Streitfall Ihre eigene Adresse nicht.
- Impressum und Datenschutzerklärung inklusive, passend zu dem, was die Seite tut.
- Mobil-Darstellung und Ladezeit als Zusage, messbar mit Googles PageSpeed-Test.
- Übergabe aller Zugänge und eine Frist für Anpassungen nach dem Start.
Der Mittelweg, den ich anbiete
Sie müssen sich nicht vorher entscheiden. Wir sprechen 30 Minuten, Sie bekommen ein schriftliches Festpreis-Angebot, und innerhalb von 72 Stunden sehen Sie den echten Entwurf Ihrer Startseite — kostenlos. Überzeugt er nicht, zahlen Sie nichts und bauen selbst, mit dem Entwurf als Vorlage im Kopf. Überzeugt er, sind Sie in 7 Tagen online, mit allem aus der Liste oben. Kostenlosen Erstentwurf anfordern